TIERSCHUTZ UND ARTENSCHUTZ

Der vom Aussterben bedrohte Tongan - Vogel Malau wurde durch Innitive des Brehm Fund for International Bird Conservation, Hauptsitz Deutschland, 1989 in Tonga, damals vertreten durch den Deutschen Dieter Rinke gerettet.

Malau

Foto: Dieter Rinke

Dieser wundervolle Vogel waere, haette nicht der Ornithologen Dr. Dieter Rinke 1989 eingegriffen, fuer die Nachwelt verloren gewesen. Als Dieter zu seinem Vorhaben aufgebrochen ist, habe ich ihn an der Warft verabschiedet. Sein Boot war mit Fallen, Netzen, Kameras und anderen Hilfsmitteln beladen. Ich waere zu gern mitgefahren, um dieses Projekt zu beobachten, aus irgendwelchen Gruenden konnte ich nicht.

Um den Malau, mit seinem dramatisch reduziertem Bestand, beheimatet auf NiuafoÂŽou Island vor dem Ausrotten durch Mensch, Hund und Katze zuvor zu kommen, sammelte Dieter 30 Eier und brachte sie nach Fonualei Island (Bitterness Island), einer unbewohnten Vulkaninsel (noerdl. VavaÂŽu).

Mr. Dick Watling, Ornithologe in Fiji, haben wir nun diesen Bericht zu verdanken, als er kritisch gefaehrdete Spezies dieser Region zaehlte.

Als die NiuafoÂŽou Megapode als kritisch gefaehrdet in die WORLD CONSERVATION UNION`S, IUCN - Red List of Treatened Species aufgenommen wurde, bestand die Gesamtpopulation aus nur noch 200 Tieren.

Aus den 30 Eiern, die Dieter im Juni 1989 transferierte, sind 2003 durch Mr. Watling nun 2005 ca. 400 bis 500 Tiere auf Fonualei gezaehlt geworden. Dabei war damals nicht sicher, das das Projekt funktioniert, da Dieter kein Paearchen sondern nur Eier auslegte. Er nutzte hierbei die Naturwaerme, von Loechern in warmer Erde, so wie es die Schildkroeten machen und liess die Natur ausbrueten. Wie sich die Population auf NiuafoÂŽou nun entwickelt hat waere interessant zu wissen.

Kurz bevor wir Tonga verliessen, wollte der Koenig die Vogelstation Klein Walsrode die Dieter aufgebaut hat besuchen. Wir haben Ihm 1992 etliche Moebel wie Couch, Sessel und Regale ueberlassen, da wir zu Papiloa ins Hotel zogen, das war eigentlich der letzte Kontakt. Als Dieter Tonga verlassen hat, uebergab er der Deutschen Claudia den Vogelpark, heute arbeitet der Ornithologe Dr. Dieter Rinke wohl wieder in Deutschland, vielleicht liest er diesen Bericht seiner wundersamen Rettung eines Stueck Natur.

Die Vogelwelt der Tongan-Inseln

Zusammengetragen aus den Anfaengen der Ornithologie zu den Tongan Inseln, den Inselgruppen Central Polynesien aus den Jahren 3. August 1870 durch E.H. Dr. Graeffe – Zuerich, Dr. Finsch, Dr. Hartlaub sowie Mitteilungen von Reisenden die allerdings in 6 Arten dem naeheren Nachweis beduerfen.

In dem Verzeichnis der Voegel der Tonga Inseln (J.f.Orn.1870.p.122) sind 37 Arten erfasst, 6 Arten als unsicher.

In diesem Verzeichnis werden allerdings 3 Arten nicht erwaehnt, die aber von Herrn Forster – es handelt sich hierbei um Monarcha nigra, Actitis incanus, und von Herrn Paele Tatare longirostris, den besten Saenger Polynesiens, notiert wurden.

Unstimmig erwaehnt der Tala, da eine zweite Gygis-Art nicht bekannt ist, vielleicht aber den Sterna melanauchen betreffen, waehrend der Gogo und Lofa sich moeglicherweise auf den Sterna Bergi oder Anous stolidus beziehen.

Die Fauna der Tongainseln zeigt in Bezug auf die Voegel die groesste Uebereinstimmung mit der der Schifferinseln. Nur die Insel Eua, suedlich Tongatapu macht von dieser Regel eine Ausnahme, indem hier ein grosser langschwaenziger Papagei vorkommt, der dem Platycercus splendens der Viti-Inseln sehr aehnlich ist.

Das Lehrinstitut der Weslyan Mission unter der Direktion von Rev. Moulton hat 26 Arten von Voegel mit den Tongannamen zu nennen.

Die Ha’apai und Vava’u Gruppen, sowie die Niuas haben noch ein, zwei ihnen eigens eigentuemliche Arten aufzuweisen.

01 – Lulu – Strix delicatula.

02 – Hega – Domicella fringillacea.

03 – Haleva – Eudynamis tahitiensis.

04 – Gikota – sprich tsikota – Halcyon sacra.

05 – Bekabeka – Collocalia spodiopyga.

06 – Fuleheu – Ptilotis carunculata

07 – Fuiva – Myiolestes Heinei.

08 – Gikiviu – sprich tsikiviu – Lalage terat

09 – Migi – sprich mitsi – Ablonis tabuensis.

10 – Kulukulu – Ptilinopus porphyracrus.

11 – Manu-ma’a – Ptilinopus Perousei.

12 – Lube – Carpophaga pacifica.

13 – Tu – Phlegoenas Stairi

14 – Veka – Rallus pectoralis.

15 – Moho – Ortygometra tabuensis.

16 – Kalai – Porphyrio vitiensis

17 – Kiu – Choradrius fulvus.

18 – Motuku – Ardea sacra

19 – Toloa – Anas superciliosa.

20 – Ekiaki – Gygis alba.

21 – Tala – Gygis ?   spec. ?

22 – Gogo - Sterna  spec. ?

23 – Lofa – Sterna  spec. ?

24 – Tavaki – Phaeton aethereus.

25 – Gutulei – Diomedea  spec.?

26 – Teiko – Puffinus  spec. ?

Es werden ferner Namen genannt wie der Malau, 1989 mit 30 Eiern auf der einsamen Insel Fonualei zum Erdbrueten ausgelegt, um sie vor Mensch, Hund und Katze zu schuetzen und dadurch die Gattung zur Arterhaltung wieder auf ca. 500 Stueck heute zu verhelfen.

Es wird auch von Mythen gesprochen, so der Veca veca alagi, im Volksmund ein kleiner Vogel, hoch in den Lueften mit feinem melodischem Gesang – nur gesehen hat ihn noch kein Tonganer.

Auf den Keppelsinseln (Samoa) und auch Niue, die mit Tonga in politischer Verbindung stehen, fand man eine Megapodiusart die Melan genannt wurde und stark dem Malau von Dr. Rinke aehnelt. Ob es sich hierbei um diesen Malan von der ebenso genannten  Megapodius Pritchardi – Gray, oder auch Megapodius Burnabyi – Gray handelt, ist nicht entschieden. So wurde das Ei von Tonganern zur Bestimmung nach Ha’apai gebracht, es aber vermutlich der Vulkaninsel Tofua entstammt, da die Ha’apai Inseln keine Megapodius Arten haben und diese Art Vulkane zum Brueten lieben.

Malau-Dr-Dieter Rinke

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Heute gibt es auf der ganzen Welt ca. 9000 Vogelarten, auf Europa entfallen hiervon ca. 500 Arten.

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Das Tongan Bankivahuhn (Gallus gallus)

Vom Bankivahuhn, da sind sich Fachleute einig, stammen unsere heutigen Haushuhn - Rassen ab. Das Bankivahuhn gehoert der Gattung der Kammhuehner an, die wiederum zur Familie der Fasane gezaehlt werden.

Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich ueber ganz Suedasien, wo es vermutlich schon vor 5000 Jahren verbreitet war. Diese Wildhuhnart wurde schnell zahm und verbreitete sich schnell nach West und Ost und schon 1500 v.Chr. war es in Aegypten und Griechenland bekannt, waehrend es im roemischen Reich als Huehnerzucht ein wichtiger Erwerbszweig wurde.

Von Indonesien aus kam das Haushuhn nach Polynesien und gelangte von dort nach Suedamerika.

Zum Revier eines Hahnes gehoeren 3 - 5 Hennen. Ausserhalb der Brutzeit leben bis zu 50 Voegel beiderlei Geschlecht zusammen.

Durch die Zuneigung zum Bankivahuhn und durch die Motivwahl des F.A.O. (World Food Plans) fanden eine Henne mit 4 Kueken auf die 5 Seniti Muenzen der Tonga Umlaufmuenzen seit 1975.

BANKIVAHUHN 001

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KINGDOM OF TONGA - DAS LETZTE PARADIES

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